SP_Data-Lexikon
Dieses Lexikon bietet Ihnen gebündeltes Wissen zu zentralen Themen der Entgeltabrechnung, Sozialversicherung, Steuern und angrenzenden Bereichen. Es dient als praxisnahe Nachschlagehilfe für den Arbeitsalltag und unterstützt Sie dabei, komplexe Sachverhalte schnell und zuverlässig einzuordnen.
Um stets aktuelle und rechtssichere Informationen bereitzustellen, wird das Lexikon kontinuierlich überprüft, aktualisiert und erweitert.
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LohnartenDie Lohnabrechnung mag auf den ersten Blick wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheinen. Doch keine Sorge! Dieser Artikel lüftet das Geheimnis der Lohnarten– dem Dreh- und Angelpunkt jeder Gehaltsberechnung. Was sind Lohnarten und wieso sind sie so wichtig? Was? Lohnarten sind die zentralen Bausteine in deinem Lohnprogramm. Sie sind nichts anderes als Kategorien oder Regeln, die festlegen, wie eine Zahlung oder ein Abzug auf der Gehaltsabrechnung behandelt werden muss.
Jede Lohnart hat also eine Art "Steckbrief" mit allen notwendigen Parametern. Wieso? Weshalb? Warum? Lohnarten sind entscheidend, weil sie die korrekte Berechnung von Brutto- zu Nettogehalt und die ordnungsgemäße Abführung von Steuern und Sozialabgaben an die Behörden sicherstellen. Ohne korrekt eingerichtete Lohnarten wäre eine gesetzeskonforme Gehaltsabrechnung unmöglich. Sie sind das Herzstück der Effizienz und Rechtssicherheit in der Personalbuchhaltung. Wie wird das "Herzstück" eingerichtet? Wer? Die Einrichtung und Verwaltung der Lohnarten wird in der Regel von Personalbuchhaltern oder Steuerberatern vorgenommen, die mit dem jeweiligen Lohnprogramm arbeiten. Wie? Die Lohnarten-Einrichtung beginnt mit einer grundlegenden Entscheidung im Lohnprogramm (oft unter einem Menüpunkt wie Organisation→ Mandant→ Lohnarten): Wie soll der Lohnartenstamm (die gesamte Sammlung aller Lohnarten) genutzt werden? Es gibt drei Haupt-Optionen: 1. 1. Mandantenübergreifend (Standard) o Funktion: Alle Lohnarten stehen in jedem Mandanten (also jedem betreuten Unternehmen/Kunden) zur Verfügung und funktionieren überall gleich. o Vorteil:Einfache Verwaltung! Eine Änderung gilt sofort für alle Mandanten. o Nachteil: Dieselbe Lohnartennummer kann nicht mit unterschiedlichen Funktionen in verschiedenen Mandanten belegt werden. o Tipp: Individualisierungen sind oft über Mandantenkonstanten möglich, ohne die zentrale Verwaltung aufzugeben. 2. 2. Mandantenspezifisch o Funktion: Die Lohnartennummer kann für jeden Mandanten individuell konfiguriert werden. o Vorteil: Höchste Flexibilität. Du kannst zum Beispiel Lohnart 1000 für Mandant A als Überstundenzuschlag 50% und für Mandant B als Nachtzuschlag 25% definieren. o Hinweis: Mandantenspezifische Lohnarten überschreiben die mandantenübergreifenden, falls die Nummern identisch sind. 3. 3. Lohnarten-Rahmen o Funktion: Eine flexible Mischung, bei der du Lohnarten mit einem Kennzeichen versiehst (z.B. Bau, Maler, Öffentlicher Dienst). o Vorteil:Ordnung und Übersicht. Im Mandanten wählst du den passenden Rahmen (z.B. Bau). Dadurch werden automatisch alle nicht benötigten Lohnarten (z.B. aus dem Öffentlichen Dienst) ausgeblendet. Das Programm bleibt dadurch schlank und übersichtlich. Wichtige zentrale Programm-Einstellungen Zusätzlich zur Mandantenkonfiguration gibt es oft zentrale Programm-Optionen (zu finden unter System→ Programmeinstellungen), die das Verhalten der Lohnarten global steuern:
Fazit Die Einrichtung der Lohnarten ist zwar eine einmalige Arbeit, aber sie legt den Grundstein für die gesamte spätere Gehaltsabwicklung. Wähle die passende Nutzung (mandantenübergreifend, -spezifisch oder Rahmen) sorgfältig, denn sie bildet die Basis für eine reibungslose und effiziente Abrechnung!
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Lohnarten - Altersteilzeit (ATZ)So steuern Lohnarten die Altersteilzeit (ATZ) Die Altersteilzeit (ATZ) ist ein komplexes Thema, bei dem jede Lohnart eine ganz bestimmte Rolle spielt. Nur wenn Ihre Lohnarten korrekt gekennzeichnet sind, kann die Software die gesetzlich vorgeschriebene Aufstockung fehlerfrei berechnen. Dieses Register der Besonderen Kennzeichen ist das Herzstück, um Ihre Lohnarten fit für die ATZ zu machen. Wir beantworten die wichtigsten W-Fragen dazu. Was sind diese besonderen Kennzeichen und Wozu dienen sie? Die besonderen Kennzeichen sind spezielle Häkchen, Schalter oder Optionen, die Sie bei der Definition jeder einzelnen Lohnart in Ihrem Abrechnungssystem setzen können. Wozu dienen sie? Sie definieren, wie der Betrag dieser Lohnart in die verschiedenen Berechnungen der Altersteilzeit einfließt – vor allem in die Berechnung des Aufstockungsbetrages. Ohne diese Kennzeichnung wüsste das System nicht, welche Lohnarten die Basis bilden oder welche in der Freistellungsphase wegfallen. Wer steuert das und Wie funktioniert die Unterscheidung? Wer steuert die Zuordnung?
Wie wird unterschieden? Die Unterscheidung ist historisch bedingt und richtet sich nach dem Beginn der Altersteilzeit-Vereinbarung:
Welches Recht angewendet wird, ist im Mitarbeiterstamm hinterlegt. Wieso/Weshalb/Warum gibt es so viele Optionen? (Das Neue Recht) Die verschiedenen Häkchen (Flags) im Neuen Recht sind notwendig, um alle gesetzlichen und praktischen Szenarien abzudecken:
Wie werden Lohnarten im Alten Recht gesteuert? Für die "Altfälle" bis zum 30.06.2004 gibt es nummerierte Optionen im Feld ATZ-Brutto, die festlegen, wie eine Lohnart in die Aufstockungsberechnung einfließt.
Praxis-Tipp: Die Optionen 1 (aufstocken) und 2 (herausrechnen Brutto) sind in der Praxis am relevantesten. Lohnarten, die nicht aufgestockt werden, erscheinen zur besseren Übersicht in der Zeile 1b der ATZ-Liste.
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Lohnarten - Berechnung - BetragSpalte „Betrag“: Der Geldwert (Der Preis) Die Spalte „Betrag“ ist der zweite Operator und definiert den monetären Wert der in der Spalte „Anzahl“ definierten Einheit (z.B. der Stundenlohn pro Stunde).
Woher der „Betrag“ kommt (Feld „Bezug“) Die Bezugsvarianten für den Betrag sind weitaus komplexer, da sie auf alle finanziellen Kenngrößen des Mitarbeiters zugreifen müssen:
Optionen „Betrag“: Sonderfälle und juristische Kennzeichen Die Optionen Betrag dienen dazu, der Lohnart spezielle juristische oder tarifliche Kennzeichen mitzugeben:
Folgelohnart: Die Automatisierung von Zuschlagsketten Die Folgelohnart ist das Werkzeug zur Prozessautomatisierung und zur Abbildung von Lohnartenketten (z.B. Überstunde / Zuschlag).
Das Funktionsprinzip Die Folgelohnart (die eine höhere Lohnartennummer als die Ursprungslohnart haben muss) wird automatisch ausgelöst, sobald die Ursprungslohnart abgerechnet wird. 3.2. Steuerung der Übergabe Die Felder Folge-Art und Folge-Faktor bestimmen, wie der Wert von der Ursprungs- zur Folgelohnart übergeht:
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Lohnarten - Berechnung - Betrag prüfenWir befinden uns noch im Register „Berechnung“, genauer gesagt im Bereich „Optionen Betrag“. Innerhalb dieses Bereichs gibt es das Unterregister „Prüfen“. Dieses dient dazu, den vom System errechneten Betrag einer Lohnart nachträglich zu korrigieren, anzuheben oder zu deckeln. Es ist die letzte Kontrollinstanz, bevor der Wert der Lohnart feststeht. Die W-Fragen zur Funktion „Prüfen“
1. Feld „Mindestens“: Die Anhebung des Betrags Diese Option ist entscheidend für die Einhaltung von Mindestansprüchen wie dem Mindestlohn oder tariflichen Mindestlöhnen. Wie es funktioniert: Der vom System berechnete Betrag wird mit dem hier eingestellten Mindestwert verglichen. Ist der berechnete Betrag niedriger, wird er auf den Mindestwert angehoben.
2. Feld „Maximal“: Die Deckelung des Betrags Diese Option dient dazu, den Betrag auf einen gesetzlichen oder vertraglichen Höchstwert zu begrenzen. Wie es funktioniert: Der berechnete Betrag wird mit dem hier eingestellten Maximalwert verglichen. Ist der berechnete Betrag höher, wird er auf den Maximalwert gedeckelt.
3. Feld „Schnitt 0,00 Erlaubt“: Umgang mit Nulldurchschnitten Dieses Feld steuert, wie das Programm bei einer Durchschnittsberechnung (z.B. für Urlaubsentgelt) mit Monaten umgeht, in denen der Mitarbeiter kein Entgelt bezogen hat (0,00 €).
Wichtig: Diese Einstellung ist relevant für alle Lohnarten, die einen Durchschnitt als Betragsbasis verwenden (Bezugsvarianten 8, 9, 24 etc.).
4. Feld „Schattenabrechnung erzeugen“: Transparenz bei Sachbezügen Diese Funktion dient der maximalen Transparenz für den Mitarbeiter, insbesondere bei geldwerten Vorteilen (wie einem Firmenwagen). Wie funktioniert die Schattenabrechnung?
Wieso ist das nötig? Ein geldwerter Vorteil erhöht das Brutto und damit die Abzüge, wird aber nicht ausgezahlt. Dies kann das tatsächliche Auszahlungsnetto senken. Die Schattenabrechnung macht transparent, wie stark der Sachbezug die Steuerlast und das Netto beeinflusst hat, ohne die tatsächliche Auszahlung zu verfälschen.
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Lohnarten - Berechnung - Spalte ProzentDie Funktion der Spalte „Prozent“ und des Wertes Die Spalte "Prozent" und der "Wert" in der Lohnartenberechnung dienen dazu, das berechnete Ergebnis gezielt zu verändern oder als Basis heranzuziehen. 1. Was ist der Zweck? (Wesentliche Funktion)
2. Woher kommt der Prozentwert? (Das Feld „Bezug“) Das Feld "Bezug" in der Spalte "Prozent" legt fest, welche Quelle der anzuwendende Prozentsatz hat. Diese Quelle steuert, ob der Wert fest definiert oder individuell dynamisch ist.
3. Typisches Anwendungsbeispiel
Die Überlauf-Funktion: Grenzwerte steuern Die Überlauf-Funktion ist ein Mechanismus, um Grenzwerte (z.B. Höchstbeträge pro Jahr oder Monat) für eine Lohnart zu überwachen und bei Erreichen oder Überschreiten automatisiert eine Folgeaktion auszulösen. 1. Was ist der Zweck?
2. Wie wird der Grenzwert bestimmt? Der Schwellenwert, der den Überlauf auslöst, kann auf zwei Arten festgelegt werden:
3. Die Funktionsweise (Überlauf-Typ) Das Feld "Überlauf Typ" in der Lohnart definiert, was genau passiert, wenn der Grenzwert erreicht wird und die Folgelohnart (die immer eine höhere Nummer als die Ursprungslohnart haben muss) aktiv wird:
Beispiel (Typ 3):
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Lohnarten - die VerdiensterhebungAls Unternehmen sind Sie verpflichtet, regelmäßig Daten über die Gehälter und Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter an das Statistische Landesamt zu melden – die sogenannte Verdiensterhebung. Damit diese Meldung nicht in einem Chaos endet, muss jede Lohnart genau wissen, welchen Beitrag sie zur Statistik leistet. Hier erklären wir, was das Feld "Statistisches Landesamt" im Kontext Ihrer Lohnarten bewirkt und warum die korrekte Schlüsselung so wichtig ist. Was ist die Steuerung des Statistischen Landesamtes? Das Feld "Statistisches Landesamt" in der Lohnart ist ein Zuordnungsschlüssel. Er legt fest, wie die abgerechneten Werte (Beträge, Stunden, Überstunden) dieser Lohnart in die gesetzlich vorgeschriebenen Berichte und Statistiken einfließen.
Wieso/Weshalb/Warum ist diese Kennzeichnung zwingend erforderlich? Wer fordert die Daten?
Warum ist die Schlüsselung so wichtig?
Wie steuern die Optionen Betrag und Stunden? Die Steuerungsoptionen legen fest, welche Werte der Lohnart an das Landesamt gemeldet werden sollen.
Praxis-Beispiel: Wenn Sie die Lohnart "Überstunden Grundvergütung" mit Option 5 ("Betrag und Überstunden") kennzeichnen, sorgen Sie dafür, dass im statistischen Bericht sowohl die Höhe der gezahlten Beträge als auch die Anzahl der geleisteten Überstunden separat und korrekt ausgewiesen werden. Zusammenfassung Das Kennzeichen "Statistisches Landesamt" ist ein Pflichtfeld in der Lohnartenverwaltung. Es sorgt dafür, dass die gesetzlich vorgeschriebene Verdiensterhebung korrekt und vollständig erfolgt. Wer die Lohnarten korrekt schlüsselt, spart sich die aufwendige manuelle Aufbereitung der Daten und gewährleistet die rechtliche Konformität der Meldungen.
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Lohnarten - DurchschnittstopfSo werden Prämien und Urlaubsgeld fair berechnet Nicht jeder Gehaltsbestandteil ist jeden Monat gleich hoch. Wie berechnet man also Urlaubs- oder Feiertagsentgelt fair und gesetzeskonform, wenn der Lohn durch variable Zuschläge schwankt? Die Antwort liegt in den Durchschnittstöpfen (auch Durchschnittsspeicher genannt). Dieses Werkzeug ist essenziell im Kontext Ihrer Lohnarten, um schwankende Zahlungen in eine stabile, berechenbare Basis zu überführen. Was sind „Durchschnittstöpfe“ und wozu dienen sie? Was?
Wozu?
Wieso/Weshalb/Warum sind sie im Lohnarten-Kontext wichtig? Die Relevanz liegt in der Schlüsselung der Lohnarten als Input- oder Output-Quelle:
Ohne diese korrekte Kennzeichnung wüsste das System nicht, welche Lohnarten ein- und ausgehen sollen, und die Berechnung wäre fehlerhaft. Wie funktioniert die Steuerung der Lohnarten? Die Steuerung erfolgt in zwei Schritten: Befüllen und Nutzen. 1. Befüllung der Durchschnittstöpfe (Im Register der Lohnart) Im Einstellungsbereich jeder Lohnart legen Sie fest, ob und wie diese den Durchschnittstopf befüllt. Es stehen bis zu fünf Töpfe zur Verfügung, die Sie individuell benennen können.
2. Definition des Schnitts (Wann wird gerechnet?) Hier legen Sie fest, wie viele Monate in die Berechnung einfließen sollen und ab wann diese Zählung beginnt. Sie können bis zu 5 verschiedene Schnitte definieren, die Sie dann dem jeweiligen Topf zuweisen.
Beispiel: Ein Weihnachtsgeld soll nach dem Durchschnitt der letzten 6 Monate (beginnend ab dem 5. Vormonat) berechnet werden: Monate = 6, Ab Monat = 5. 3. Nutzung der Durchschnittswerte (Im Register Berechnung) Um den gefüllten Topf für eine Auszahlung zu verwenden (z. B. für eine Urlaubslohnart), greifen Sie im Register "Berechnung" auf ihn zu.
Diese "Referenz-Varianten" weisen die auszahlende Lohnart an, den Durchschnittswert aus dem gewünschten Topf zu ziehen, anstatt manuell einen Betrag einzugeben. Wer kontrolliert und wie sichert man die Qualität? Wer kontrolliert?
Kontrollmöglichkeiten:
Wichtigste Empfehlung (Warum Prävention besser ist als Korrektur): Hinterlegen Sie die Steuerung der Befüllung (Optionen 1 bis 6) unbedingt von Anfang an korrekt im Register "Statistik". Jede nachträgliche Änderung erfordert eine Rückrechnung für alle betroffenen Mitarbeiter und Monate, was einen erheblichen administrativen Aufwand bedeutet.
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Lohnarten - Feld "Beschäftigung"Die Kürzung von Einmalbezügen (wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) wird hier besprochen. Während das Feld „Teilmonate“ das monatliche Gehalt steuert, nutzt das Feld „Beschäftigung“ eine andere Logik, um Sonderzahlungen fair zu kürzen. Die W-Fragen zur Kürzung von Einmalbezügen
Die Kürzungsmethoden im Detail Die hier ausgewählte Option legt den Kürzungsfaktor für die Sonderzahlung fest. Der Teiler ist dabei fast immer die Zahl 12 (Monate).
Zusammenfassung und Übergang Das Feld „Beschäftigung“ ist das Pendant zum Feld „Teilmonate“ und stellt sicher, dass Ihre Mitarbeiter nur den anteiligen Anspruch auf Sonderzahlungen erhalten, den sie durch ihre geleistete Zeit im Jahr erworben haben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Lohnarten - Feld SozialleistungWir wenden uns einem weiteren wichtigen Spezialfall zu: Die Behandlung von Lohnarten, wenn ein Mitarbeiter Sozialleistungen (wie Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder Verletztengeld) bezieht. Das Feld „Sozialleistung“ im Register „Allgemein“ ist entscheidend, um die korrekte Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge in diesen komplexen Situationen sicherzustellen. Die W-Fragen zum Feld „Sozialleistung“
Die Optionen im Detail Die Auswahl in diesem Feld legt fest, wie die Lohnart in die Berechnung der beitragspflichtigen Einnahme einfließen soll:
Die Logik des SV-Freibetrags Wie berechnet das Programm?
Fazit: Die korrekte Kennzeichnung mit „Sozialleistung“ ist essenziell für die Einhaltung der SV-Richtlinien und verhindert, dass der Mitarbeiter während des Bezugs von Sozialleistungen SV-rechtlich falsch abgerechnet wird.
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Lohnarten - Feld Stünden zählenIm Lohnartenstamm geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Zeit. Das Feld „Stunden zählen“ im Register „Allgemein“ ist der Schlüssel, damit das Lohnprogramm versteht, ob die erfassten Stunden tatsächliche Arbeit, Überstunden, Fehlzeiten oder nur Berechnungsgrößen sind. Die W-Fragen zum Feld „Stunden zählen“ Was ist das Feld „Stunden zählen“? Es ist eine Zuordnungskategorie innerhalb einer Lohnart. Es definiert, welche Art von Stunden die Lohnart repräsentiert, und stellt sicher, dass diese Stunden in den richtigen Summen, auf der Abrechnung und in externen Meldungen (z.B. für die Sozialversicherung) auftauchen. Wer muss diese Einstellung pflegen? Der Lohnbuchhalter oder Entgeltabrechner. Dieses Feld ist eng mit der Zeiterfassung und der Berechnung von Stundensätzen verknüpft und muss daher präzise eingestellt werden. Wieso und Weshalb ist die Auswahl wichtig? Die korrekte Auswahl ist entscheidend, weil:
Die wichtigsten Optionen im Detail Hier sehen Sie, wie die verschiedenen Einstellungen die Bedeutung der Stunden innerhalb einer Lohnart verändern:
Fazit Das Feld „Stunden zählen“ ist ein Detail, das große Wirkung hat. Es sorgt dafür, dass die zeitliche Komponente Ihrer Lohnabrechnung korrekt erfasst, intern verarbeitet und extern gemeldet wird. Die richtige Zuordnung ist essenziell, um nicht nur das Gehalt, sondern auch gesetzliche Meldungen fehlerfrei zu erstellen.
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