SP_Data-Lexikon
Dieses Lexikon bietet Ihnen gebündeltes Wissen zu zentralen Themen der Entgeltabrechnung, Sozialversicherung, Steuern und angrenzenden Bereichen. Es dient als praxisnahe Nachschlagehilfe für den Arbeitsalltag und unterstützt Sie dabei, komplexe Sachverhalte schnell und zuverlässig einzuordnen.
Um stets aktuelle und rechtssichere Informationen bereitzustellen, wird das Lexikon kontinuierlich überprüft, aktualisiert und erweitert.
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eAU - Ergänzen/prüfenNachdem die Krankmeldung in der Personalzeiterfassung (PZ) erfasst und in die Personalabrechnung (PA) synchronisiert wurde, ist der nächste Schritt die Erstellung der eigentlichen eAU-Anforderung an die Krankenkasse. Dies geschieht im Menüpunkt „eAU ergänzen/prüfen“.
Die W-Fragen zur Erstellung der Anforderung
Schritt-für-Schritt: eAU-Anforderungen erstellen Folgen Sie dieser Anleitung, um die Anforderungen korrekt zu erzeugen und zu versenden: 1. Den Menüpunkt aufrufen Öffnen Sie in der Personalabrechnung (PA) im Register Start den Menüpunkt „eAU ergänzen/prüfen“.
2. Zeitraum und Selektion prüfen
3. Das „Nachweis AU ab“-Datum kritisch prüfen Die angezeigten Datensätze sind zunächst grün und bearbeitbar. Jetzt kommt der wichtigste Prüfschritt:
Wichtig: Ist der Haken korrekt gesetzt, führt dies zu einer einzigen, korrekten Anfrage für den gesamten Zeitraum. Ist der Haken für jeden Tag gesetzt, würde fälschlicherweise für jeden einzelnen Tag eine separate Anfrage erzeugt!
4. Anforderungen erstellen und versenden
Was passiert danach? Sobald die Krankenkasse antwortet und Sie die Rückmeldung verbuchen, synchronisiert die GemFz-Schnittstelle den korrekten Lohnfortzahlungs-Fehlgrund zurück in die Personalzeitwirtschaft und entfernt den ursprünglichen Fehlgrund „eAU Anforderung“ aus beiden Systemen.
Extra-Tipp: Automatisierung der Erstellung Ihr System bietet eventuell die Möglichkeit, die Erstellung von Anforderungen zu automatisieren. Dies wird in den Mandanteneinstellungen im Register Meldewesen definiert:
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eAU - erneute AnfrageeAU-Anfrage erneuern: Was tun bei fehlender Rückmeldung? Wenn Sie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) eines Mitarbeiters angefordert haben, aber die Krankenkasse nicht oder nur mit einer Zwischennachricht antwortet, müssen Sie die Anfrage möglicherweise erneut stellen. Hier erfahren Sie, wann und wie Sie dies tun. Die W-Fragen zur erneuten eAU-Anfrage
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eAU - FehlgründeDamit Ihre Personalsoftware (SP_Data) die digitale Krankmeldung (eAU) korrekt verarbeiten kann, müssen die internen Abwesenheitscodes, die sogenannten „Fehlgründe“, perfekt mit den gesetzlichen Vorgaben abgestimmt sein. Dieser Artikel erklärt, wie Sie die Fehlgründe kennzeichnen und wie die automatische Verbuchung der Rückmeldungen funktioniert. Was ist das eAU-Fehlgrund-System? Das System der eAU-Fehlgründe in Ihrer Software ist der „Übersetzer“ zwischen Ihrer internen Personalverwaltung und den Krankenkassen. Es stellt sicher, dass jede Abwesenheit korrekt eingeordnet wird. Die wichtigste Stelle ist das Feld eAU im Register Vorgaben/Fehlgrund/Attribute. Hier ordnen Sie Ihre internen Fehlgründe einer der folgenden eAU-Optionen zu:
Warum gibt es dieses Verfahren? Dieses System ist notwendig, um die Automatisierung und Korrektheit der eAU-Verarbeitung zu gewährleisten:
Wer ist verantwortlich? Wer führt das Verfahren durch?
Welche Besonderheiten muss ich beachten? 1. Die Kennzeichnung (Mapping) ist Pflicht
2. Der Start im Kalender
3. Besondere Regeln für Sachverhalte
4. Die Verarbeitung der Rückmeldung
5. Abweichungen erkennen (Differenz Spalte)
6. Schutz vor Überschreibung (Überschreibbar = Nein)
7. Umgang mit Zwischennachrichten
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eAU - Gemeinsame Fehlzeiten (GemFZ)Die Nutzung der Schnittstelle „Gemeinsame Fehlzeiten“ (GemFz) synchronisiert die Daten zwischen der Personalzeiterfassung (PZ) und der Personalabrechnung (PA) und ist für das eAU-Verfahren besonders relevant. Nur so stellen Sie sicher, dass alle Systeme den korrekten Status der Arbeitsunfähigkeit kennen. Hier beantworten wir die wichtigsten W-Fragen zur eAU-Anforderung im Zusammenspiel mit GemFz. Die W-Fragen zur eAU-Anforderung mit GemFz
Wichtige Ausnahmen (Joker-Fehlgrund) In folgenden Ausnahmen muss der Fehlgrund „eAU Anforderung“ das Merkmal „Joker für gem. Fehlzeiten“ haben, um direkt in der Personalabrechnung erfasst zu werden:
In diesen Fällen muss die Erfassung direkt in der Personalabrechnung erfolgen, da die GemFz-Schnittstelle sonst die manuellen Einträge in der PA löschen würde (Regelfall) oder der Mitarbeiter nicht in der Zeiterfassung geführt wird.
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eAU - Löschen von FehlzeitenSie haben eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) verbucht, aber Ihr Mitarbeiter hat die Arbeit früher wieder aufgenommen? Hier erfahren Sie, wie Sie die entsprechenden Fehlgründe einfach im Kalender korrigieren können. Die W-Fragen zur Löschung verbuchter Fehlgründe Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die manuelle Korrektur von Fehlzeiten im Kalender:
Beispiel und wichtiger Hinweis Beispiel:
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der erste Tag des ursprünglich verbuchten eAU-Zeitraums nach der Verbuchung der eAU-Daten nicht mehr gelöscht werden kann.
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eAU - Rückmeldung der KrankenkasseSie haben die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) bei der Krankenkasse angefordert. Doch was bekommen Sie zurück? Die Rückmeldungen können je nach Sachverhalt und Zuständigkeit der Kasse unterschiedlich aussehen. Dieser Artikel gibt Ihnen einen einfachen Überblick über die möglichen Antworten der Krankenkassen. Was ist das Verfahren? Hier geht es um die Antworten (Rückmeldungen) der Krankenkassen auf Ihre zuvor gestellte eAU-Anforderung. Die Krankenkassen melden Ihnen die relevanten Daten zur Arbeitsunfähigkeit – sofern diese vorliegen – und informieren Sie über ihre Zuständigkeit und den Art der Behandlung (Arzt, Krankenhaus, Reha). Warum gibt es dieses Verfahren? Dieses Rückmeldeverfahren stellt sicher, dass Sie als Arbeitgeber ausschließlich die notwendigen, bestätigten Daten erhalten, um die Lohnfortzahlung korrekt abzuwickeln und die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Es sorgt für Transparenz bei der Zuständigkeit der Kassen und liefert Ihnen die genauen Daten für die Verbuchung im Mitarbeiterkalender. Wer ist verantwortlich? Wer führt das Verfahren durch?
Welche Besonderheiten muss ich beachten? Die Rückmeldungen lassen sich in zwei Hauptbereiche unterteilen: Unzuständigkeit und Zuständigkeit. 1. Die Krankenkasse ist unzuständig (Meldegrund 1)
2. Die Krankenkasse ist zuständig und liefert Daten Liegt die Zuständigkeit vor, erhalten Sie je nach Quelle der Krankmeldung unterschiedliche Daten:
3. Besonderheiten bei Rückmeldungen von Kliniken (Stationär) Hier müssen Sie besonders auf Abweichungen zwischen dem voraussichtlichen und dem tatsächlichen Ende achten:
4. Teilstationäre Behandlung und Zwischenmeldungen
In beiden Fällen (Kassenwechsel/in Prüfung) müssen Sie die Rückmeldung manuell als erledigt markieren und anschließend erneut eine eAU-Anfrage stellen (ggf. unter Einhaltung einer Frist).
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eAU - Schnellerfassung und BuchungsstapelAuch über Schnellerfassung und Buchungsstapel kann der Fehlgrund eAU Anforderung erfasst werden. Dies bietet sich an, wenn Sie Fehlzeiten für mehrere Mitarbeiter gleichzeitig oder gesammelt eintragen möchten.
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eAU -StornomeldungEs kommt vor, dass die Krankenkasse bereits übermittelte eAU-Daten storniert, weil sich die ursprüngliche Meldung als fehlerhaft erwiesen hat. Dies ist keine Seltenheit und erfordert Ihre manuelle Korrektur im System. Hier beantworten wir die wichtigsten W-Fragen zum Umgang mit Stornomeldungen der Krankenkasse. Die W-Fragen zur eAU-Stornierung
Tipp für die Praxis Setzen Sie die Stornomeldung in der Mitarbeiter-Abfrage „eAU-Rückmeldungen“ erst dann auf „erledigt“, wenn Sie mit der Krankenkasse gesprochen und die korrekten Daten des Mitarbeiters im Kalender hinterlegt haben.
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eAU - Verbuchung der RückmeldungSie haben die digitale Krankmeldung (eAU) angefordert und die Krankenkasse hat geantwortet. Jetzt müssen Sie die zurückgemeldeten Daten in den Kalender des Mitarbeiters übernehmen. Dieser Artikel erklärt Ihnen Schritt für Schritt und in einfacher Sprache, wie die Verarbeitung der Rückmeldung in Ihrer Personalsoftware abläuft und worauf Sie achten müssen. Was ist das Verfahren? Das Verfahren beschreibt, wie die Antworten der Krankenkassen auf Ihre eAU-Anfragen von Ihrer Software abgeholt und schließlich als Fehlzeiten im Kalender des Mitarbeiters verbucht werden. Warum gibt es dieses Verfahren? Dieses Vorgehen dient dazu, die automatisch erhaltenen, bestätigten Krankheitsdaten der Kasse in Ihr System zu übertragen. Es stellt sicher, dass:
Wer ist verantwortlich? Wer führt das Verfahren durch?
Welche Besonderheiten muss ich beachten? 1. Der Ort der Verarbeitung: Die Mitarbeiter-Abfrage
2. Der Verbuchungsprozess
3. Abweichungen erkennen und korrigieren (Spalte "Differenz") Die Spalte Differenz mit dem Eintrag Ja ist ein wichtiges Warnsignal:
4. Schutz vor Überschreibung ("Überschreibbar = Nein")
5. Besondere Rückmeldungen und manuelle Schritte Bei bestimmten Rückmeldungen erfolgt keine automatische Verbuchung, und Sie müssen manuell handeln:
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